Datum
12. Sep. 2026
Uhrzeit
10:00 - 15:00

Workshop: So war das doch nicht gemeint! Wenn Worte verletzen: Rassismus- und Diskriminierungssensibel Sprache

Workshop „So war das doch nicht gemeint! Wenn Worte verletzen“

Achtung: Begrenzte Teilnehmendenzahl! Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Der Workshop ist kostenlos.
Imbiss und Getränke werden angeboten.
Verbindliche Anmeldung: c.ngahan @ caritas-darmstadt.de

Für Menschen, die Vielfalt in unserer Gesellschaft aufrichtig bejahen, ist es oft schwer nachzuvollziehen, dass auch durch sie rassistische Verletzungen entstehen können. Doch ab wann werden Äußerungen, Handlungen oder alltägliche Gesten rassistisch? Oftmals sagen Menschen Worte, die andere verletzen, weil sie rassistisch oder diskriminierend sind. Dies passiert oft ganz ohne Absicht und schnell sagt man: „So war das doch nicht gemeint, ich bin doch kein Rassist!“. Die Grenzen des Sagbaren sind nicht immer eindeutig, daher beschäftigt sich der Workshop genau mit diesem Thema, um versteckten Rassismus und Diskriminierung in der Sprache besser zu verstehen. Der Workshop bietet Einblicke in die Themen Vorurteile, Rassismus und Diskriminierung. Es wird auch auf geschichtliche Zusammenhänge, Kolonialisierung und Sprache eingegangen und besonders auf die verschiedene Wahrnehmung von Sprache in Abhängigkeit der eigenen Geschichte erläutert. Es gibt genügend Raum auch in Übungen das Gelernte zu probieren.

In diesem Workshop entwickeln wir eine kritische Haltung gegenüber den Formen von Rassismus, die nicht sofort als solche erkennbar sind. Diese Haltung beruht auf Selbstreflexion, Offenheit und der Bereitschaft, diskriminierende Strukturen wahrzunehmen und ihnen entgegenzuwirken. Sie bedeutet nicht, alles zu wissen oder fehlerfrei zu handeln, sondern Verantwortung für das eigene Lernen und Handeln zu übernehmen.

Zu den Referent*innen:
Gunther Fuchs ist Dipl-. Grafik-Designer für visuelle Kommunikation (HfG). Sprecher im Bündnis Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun.
Jean-Félix Belinga-Belinga studierte evangelische Theologie, Philosophie und Musikwissenschaften in Erlangen und erlangte den Magister in Theologie. Anschließend bildete er sich weiter im Fachgebiet Journalismus. Er ist als freiberuflicher Journalist tätig.

 

 

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